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Hierzulande ist Leonard Cohen als Liedermacher bekannt und wird von
einigen Publikationen als sog. „Pop-Ikone“ bezeichnet. Dass sich
hinter dieser sog. „Pop-Ikone“ ein sensibler Poet und Literat
verbirgt, scheint offenbar unbekannt. Auch, dass Cohen – lange bevor
er zu singen begann – bereits hochdotierte Literaturpreise erhielt,
ist unserer Öffentlichkeit entgangen.
Christian Kölbl, in Wien geboren, besticht durch seine prägnante
Stimme und seine
Virtuosität an der Gitarre. Mehrere CD-Produktionen und unzählige
Konzerte in Europa und den USA in den letzten 25 Jahren ließen Kölbl
zu seinem neuen Programm heranreifen. Kann der Ausnahmekünstler doch
zu recht als wahrer
Cohen-Spezialist bezeichnet werden. Seit nunmehr 35 Jahren nimmt
Cohen in Kölbl´s Leben einen ständigen Platz ein.
„Als ich 10 Jahre alt war, hörte ich zum ersten mal Leonard Cohen
und fing sofort an zu weinen. – Aber es war eine glückliche
Traurigkeit – ich weinte, und ward gleichzeitig glücklich, ich
weinte nicht vor Freude, aber diese positive Schwermut die in dieser
Musik lag, erweckten in mir Emotionen, die ich damals natürlich noch
nicht verstehen konnte, ebensowenig die Texte, das kam erst viel
später. Jeder, der Cohen wirklich einmal verstanden hat weiss, dass
seine Musik und seine Texte letztendlich Gutes vermitteln!“
Mit Nadja Milfait (Cello und Gesang) und
Klara Schiffermüller (Geige und Gesang) bemüht sich
Christian Kölbl um höchstmöglichste Authentizität und erteilt
gezwungenen Pseudo-Cover-Versionen eine deutliche Absage.
Dieser Abend ist für jeden Cohen-Fan ein Muss, und jeder, der
vielleicht noch nicht dazugehört, sollte sich die Chance nicht
entgehen lassen eventuell einer zu werden!!!
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